Auszug aus der Chronik des
Schützenvereins "Hubertus" Bubenhausen e.V.


1921

Am 24. April 1921 luden Alois Bolkart, Max Bolkart, Michael Nutzinger und Karl Hörmann zur Gründung eines Schützenvereins ins Gasthaus Nutzinger (jetzt Gasthaus Kast) ein.

Einstimmig wurde die Gründung des Zimmerstutzenvereins Bubenhausen beschlossen und 42 Männer waren bereit, Mitglied zu werden. Die anschließenden Wahlen ergaben folgendes Ergebnis.
    
     1. Vorstand:  Alois Bolkart 
  1. Schützenmeister:  Anton Zeller 
  2. Schützenmeister:  Benedikt Ilg 
  Schriftführer und Kassierer:  Ludwig Hörmann 
  Beisitzer:  Gottfried Dirr 
    Anton Biberacher 
    Simon Kast 
    Konrad Ott 
     
Gleich nach seiner Gründung trat der Schützenverein am 5. Mai 1921 dem Rothtalgau bei. Im gleichen Jahr wurde der Kauf eines Zimmerstutzens bei der Honoldschen Waffenhandlung in Ulm beschlossen. Dieser wurde im Wert von 800 Mark erstanden. Daraufhin erhielt Schreinermeister Heinle den Auftrag, einen Schießstand im Vereinslokal Nutzinger zu errichten.

Der Jahresbeitrag wurde auf 4 Mark und die Aufnahmegebühr auf 5 Mark festgelegt.


1926

1926 trat der Schützenverein Bubenhausen dem Schwäbisch-Bayerischen Schützenbund in Augsburg bei.

Am 8. Mai 1927 fand das Gauschießen des Rothtalgaues erstmalig in Bubenhausen statt. Zu den Wettkämpfen traten 170 Schützen im Garten des 1. Vorstandes Alois Bolkart an.Als Schützenlieseln werden die Damen Pauline Engelhard, Marie Glogger und Anna Schöffel genannt. Das Böllerschießen organisierte der Schmied Schöffel. Die Festscheibe mit einer Ansicht von Bubenhausen, gemalt von Malermeister Heinle, gewann der Schützenverein Roggenburg.
Um 5.00 Uhr früh erfolgte der Weckruf der Musikkapelle Rahn Obenhausen, die sich in schneidigem Marsch durch die reich geschmückten Straßen unseres gemütlichen Dörfchens bewegte. Als um 8.00 Uhr der signalgebende Böllerschuss donnerte, stand schon eine stattliche Zahl Schützen am Stand und ein jeder versuchte den Meisterschuss. Ihr Wetteifer dauerte bis Abends 17.00 Uhr.


Am 04. Februar 1928 wurde beschlossen, eine Vereinsfahne von der Taubstummenanstalt in Dillingen mit dem Titelbild des Heiligen Hubertus anfertigen zu lassen. Der Preis betrug damals mit Zubehör 604 Mark. Die Fahne wurde am 13. Mai 1928 mit dem Patenverein Kgl. priv. Schützengesellschaft Weißenhorn 1497 gewiehen. Pauline Engelhard wurde als Fahnenjungfer, Lina Brunnhuber und Anna Bolkart als Ehrendamen gewählt. Um 5.00 Uhr früh rissen die Klänge der Weißenhorner Kapelle die Schützen aus ihrem Schlaf. Nach Abholung des Patenvereins um 9.00 Uhr folgte der Kirchgang. 6 weißgekleidete Festdamen trugen die verhüllte Fahne zur Kirche, wo der Akt der Weihe durch Herrn Pfarrer Probst vorgenommen wurde. Es erfolgte nun die Entfaltung der Fahne, die sich als ein wunderschönes Banner vor den Augen der Gottesdienstbesucher zeigte. Auf dem Festplatz übergab Frl. Pauline Engelhard nach einem herrlichen Prolog die Fahne dem Fähnrich August Zeller, der nach der Entgegennahme eine sinnreiche Ansprache hielt. Auch die Verse der beiden Ehrenjungfrauen Anna Bolkart und Lina Brunnhuber unterstrichen den feierlichen Anlass.

Im selben Jahr wurde Schreinermeister Georg Heinle zum ersten Ehrenmitglied ernannt.

Laut dem Leitsatz unseres 1. Vorstandes Alois Bolkart: "Der Verein möge wachsen und gedeihen.", herrschte in den folgenden Jahren reges Vereinsleben. Im Jahre 1933 zählte der Verein bereits 58 Mitglieder. Die Patenschaft zur Fahnenweihe des Schützenvereins Obenhausen wurde einstimmig angenommen. Das Patenband wurde ebenfalls in der Taubstummenanstalt in Dillingen angefertigt.

Der Schützenverein Bubenhausen nahm am 29. September 1935 am Landesschützenumzug in München teil.

Das Vereinsmitglied Xaver Hörmann wurde 1936, aufgrund der großen sportlichen Leistung, die er bei der 11. Olympiade in Berlin-Grunewald im Einer-Faltboot vollbracht hatte und damit Sieger der Bronzenen Olympiamedaille wurde, zum Ehrenmitglied des Schützenvereins Bubenhausen ernannt.

Vom 06. Mai - 09. Mai 1937 fand das Gauschießen mit 126 Schützen zum zweiten Mal in Bubenhausen statt. Vormittags 8.00 Uhr bewegte sich ein Zug froher Schützen mit Fahnen sowie der Veteranenverein zur Kirche. In sinnreichen Worten sprach der Pfarrer zu den Schützen. Nach dem Gottesdienst legte der Vereinsführer am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Besonderer Dank galt unserem Schützenbruder Max Bolkart, der in liebenswürdiger Weise seinen Garten unentgeltlich als Festplatz zur Verfügung stellte. Matthäus Dirr gelang es hierbei zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Titel des Gaukönigs für Bubenhausen zu erringen.

Im darauf folgenden Jahr gelang es Max Hornung beim Gauschießen in Hegelhofen erneut, die Würde des Gaukönigs nach Bubenhausen zu holen.

Von 1939 - 1950 ruhte das Vereinsleben aus politischen Gründen. Aus dem 2. Weltkrieg kehrten folgende Schützen nicht mehr in die Heimat zurück.

Gefallene Kameraden:  Vermisste Kameraden: 
   
Wilhelm Bolkart  Georg Dirr
Josef Bernwein  Xaver Hörmann 
Pius Bernwein  Michael Nutzinger 
Max Steck  Alois Bolkart 
Thomas Sailer   
Max Hornung   
Josef Biberacher   
Gottfried Spengler   
Gregor Stocker   
Georg Eberle   


Am 03. September 1950 fand im Gasthaus Nutzinger die Neugründung des Schützenvereins Bubenhausen statt. Alois Bolkart wurde wieder zum 1. Vorstand gewählt. Herbergsvater Michael Nutzinger und Brauereibesitzer Walser aus Weißenhorn erklärten sich bereit, die Bezahlung des anzuschaffenden Luftgewehres zu übernehmen.

Beim Gauschießen 1951 in Beuren wurde 1. Vorstand Alois Bolkart Gauschützenkönig.

Anlässlich des 30 jährigen Bestehens des Vereins wurde am 30. März - 06. April 1952 im Saal des Gasthauses Ilg ein Jubiläumsschießen veranstaltet, wofür eine Teilermaschine angeschafft wurde. Zu Ehren der gefallenen Kameraden wurde ein Trauerband für die Fahne bestellt. Herr Karl Lang und Michael Nutzinger spendeten 4 Schießstände.
Alois Bolkart übergab sein Amt in jüngere Hände. Georg Schmid wurde zum 1. Vorstand gewählt.

1953 wurde die Anschaffung einer Schützenkette für den Schützenkönig beschlossen, die Matthäus Dirr als erster tragen durfte.

Melchior Hörmann übernahm 1954 das Amt des 1. Vorstandes.

Der Beschluss zur Anschaffung neuer Zugstände mit Beleuchtung bei der Firma Ruof in Giengen erfolgte 1955.
Im gleichen Jahr wurde eine Jugendmannschaft gegründet.

Vereinsmitglied Josef Schmid wurde beim Gauschießen 1956 in Schießen Gauschützenkönig.

1957 zählte der Verein bereits über 100 Mitglieder.

Das Gründungsmitglied Matthäus Dirr wurde 1958 zum Ehrenschützenmeister ernannt.

Der Schützenverein Bubenhausen übernahm 1959 die Patenschaft zur Fahnenweihe beim Schützenverein Gannertshofen.

Anlässlich des 40 jährigen Bestehens des Schützenvereins Bubenhausen fand vom 29. April - 01. Mai 1961 erneut das Gauschießen in Bubenhausen statt. 335 Schützen beteiligten sich am Schießwettstreit. Am Morgen des 1. Mai trafen sich die Schützen des Rothtalgaues mit ihren Fahnen vor der Kapelle Maria Linden zum Feldgottesdienst und zur Heldenehrung. Pater Kopp vom Claretinerkolleg zelebrierte die heilige Messe und Gauvorstand Anton Huber legte, während die Musikkapelle Bubenhausen das Lied vom guten Kameraden spielte, einen Kranz am Ehrenmal nieder.

1962 wurde bei der Firma Hermann in Neu-Ulm ein Kleinkaliberstutzen gekauft. Dazu wurde auch beschlossen einen Kleinkaliberschießstand in der Sandgrube zu erstellen, wozu die Gemeinde Bubenhausen den Platz zur Verfügung stellte. Dieser wurde am 13. Oktober 1963 eingewiehen.

Aus gesundheitlichen Gründen dankte Melchior Hörmann 1965 überraschend ab. Josef Bolkart wurde zum neuen 1. Vorstand gewählt.

Auf Bestreben des 1. Vorstandes Josef Bolkart und mit Hilfe der finanziellen Unterstützung der Herbergsleute Kast wurde das Schützenheim im Vereinslokal neu ausgestaltet.
Beim Gauschießen 1966 in Unterroth wurde Vorstand Josef Bolkart Gauschützenkönig.

Bei den Neuwahlen 1970 übernahm Hans Engelhard das Amt des 1. Vorstandes.

Der Festabend anlässlich des 50 jährigen Jubiläums fand am 27. März 1971 im Vereinslokal Kast statt. Im gleichen Jahr wurde die Vereinsfahne restauriert und eine Jungschützenkönigskette angeschafft.. Martin Glogger errang als erster den Titel des Jugendschützenkönigs.

Am 20. Februar 1974 wurde der Schützenverein Bubenhausen ins Vereinsregister eingetragen und führt seitdem den Namen:

Schützenverein "Hubertus" Bubenhausen e.V.

Der Schützenverein "Hubertus" Bubenhausen veranstaltete vom 07. Dezember - 08. Dezember 1974 das 1. Internationale Volkswandern in Bubenhausen. Mit ca. 1500 Besuchern von überall her wurde es dank dem Wanderwart Max Steck, zu einem vollen Erfolg.

1975 wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Frau Schützenkönigin, dies war Elisabeth Steck.
Eine Vergrößerung und Modernisierung der Schießstände wurde druch die Firma Spiegler aus Biberach und in Eigenleistung vorgenommen. Ebenfalls wurde bei der Firma Werdich in Ulm die erste einheitliche Schützenkleidung in Auftrag gegeben.

Leider mussten wir am 08. April 1976 von unserem Gründungsmitglied und Ehrenvorstand Alois Bolkart Abschied nehmen.

Zum 4. Mal wurde das Gauschießen vom 29. April - 07. Mai 1978 in Bubenhausen ausgetragen. 514 Schützen nahmen an den Wettkämpfen teil, was damals einen Rekord darstellte. Der Festsonntag begann mit einem Gottesdienst im Zelt, welchen Pfarrer Kurt Engelhard hielt. Die Jagdhornbläsergruppe vom Landkreis Neu-Ulm umrahmte die Feier.
Im gleichen Jahr wurde die 1. Damenmannschaft des Vereins gegründet.

Nach 10 jähriger Amtszeit gab der 1. Vorstand Hans Engelhard 1980 sein Amt an Max Steck weiter. Und die Jungschützen erhielten erstmals eine eigene Tracht, die sie beim Umzug zum Gauschützenfest in Biberach vorstellten.

Aus Anlass des 60 jährigen Jubiläums des Schützenvereins "Hubertus" Bubenhausen fand vom 17. Oktober - 25. Oktober 1981 ein Jubiläumsschießen statt.

Beim Schwäbisch-Bayerischen Bundesschießen 1983 in Heimertingen belegte Manuela Reiser den 1. Platz.

Der Schützenverein "Hubertus" Bubenhausen übernahm 1984 beim Schützenverein Hubertus Arnegg die Patenschaft zur Fahnenweihe. Nach dem Kirchgang wurde die Fahne gewiehen, wobei Sonja Billmaier mit einem sehr schönen Gedicht das Fahnenband überreichte.

Im gleichen Jahr wurde beim Landesschießen auf dem Münchner Oktoberfest Gerhard Wenzel Landesschützenkönig.
Es war das erste Mal, dass ein Schütze aus unserem Landkreis dieses hohe Ziel erreichte. Ein riesiger Empfang erwartete ihn bei der Rückkehr nach Bubenhausen.

Jürgen Haupt holte 1985 beim Gauschießen in Schießen zum ersten Mal den Titel des Gaujugendkönigs nach Bubenhausen. Mit unserem Landesschützenkönig Gerhard Wenzel nahmen wir erstmals am großen Schwabenumzug in Augsburg teil. Mit zwei Bussen fuhr der Schützenverein zum Oktoberfestumzug nach München.

1987 wurde in der Generalversammlung der Bau einer neuen Schießanlage einstimmig beschlossen. Mit Christina Reiser wurde zum ersten Mal in der Gaugeschichte eine Gaujugendkönigin beim Gauschießen in Weißenhorn gekürt.
Am 22. und 23. August diesen Jahres wurde zum ersten Mal das Sommerfest des Schützenvereins Bubenhausen durchgeführt. Mit der 14. Internationalen Nikolauswanderung in Bubenhausen Ende November, wurde zum letzten Mal ein Wandertag vom Schützenverein veranstaltet.

Zum zweiten Mal nach 55 Jahren stand der Schützenverein Bubenhausen am 05. Juni 1988 als Pate zur Fahnenweihe in Obenhausen. Am 07. Juni verstarb unser Ehrenvorstand Melchior Hörmann nach schwerer Krankheit.

Als einer der ersten Vereine im Landkreis veranstalteten die Bubenhauser Schützen 1989 das Sommerfest mit Porzellangeschirr statt Plastik und wurden Vorbild in Sachen Umweltschutz.
Mit einem Kostenaufwand von rund 2000 DM wurden zusammen mit dem örtlichen Veteranenverein 200 Porzellanteller und das dazugehörige Besteck gekauft.

Am 05. März 1991 wurde von der Vereinsjugendversammlung die neue Jugendordnung beschlossen. Wir waren somit der erste Verein im Gau mit einer eigenständigen Jugendselbstverwaltung.

Anlässlich des 70 jährigen Vereinsjubiläums verbunden mit dem 80 jährigen Jubiläum des Rothtalgaues fand das 66. Gauschießen vom 03. Mai - 12. Mai 1991 zum 5. Mal in Bubenhausen statt. Mit einer stolzen Beteiligung von 677 Schützen wurde es ein voller Erfolg.

Am 04. November 1991 wurde bei der Stadtratssitzung die Bauvoranfrage für das neue Schützenheim bewilligt.

Bei der Generalversammlung am 14. März 1992 konnte der eingabereife Bauplan mit 22 Luftgewehr und Luftpistolenständen sowie der Finanzierungsplan mit 1,2 Millionen DM Baukosten vorgelegt werden. Es gab keine Einwände. Am 23. November wurde mit dem Bausteinverkauf begonnen. Er ergab eine stolze Summe von 115.000 DM. Am 25. November wurde der Bauplan vom Landratsamt genehmigt.

Nun war es endlich soweit, am 27. August 1993 konnte der Bau des neuen Schützenheims begonnen werden.

Im darauf folgenden Jahr konnten wir am 19. November das Richtfest begehen.
Leider mussten wir uns in diesem Jahr von unserem Ehrenvorstand Georg Schmid verabschieden.

Mit dem neuen Schützenheim begann auch bei uns das Zeitalter der elektronischen Ringlesemaschine. Den ersten Schuss konnte unser Ehrenmitglied Josef Schmid am 15. November 1996 im neuen Schützenheim abgeben.

Mit dem Festakt am 18. Oktober 1997 begann die Einweihung unseres neuen Schützenheims. Mit dem Totengedenken und anschließendem Fußmarsch mit den Gaufahnen durch Bubenhausen und dem darauf folgendem Gottesdienst wurde das Schützenheim am Sonntag festlich eröffnet.

Vom 21. - 26. Oktober führte der Schützenverein Bubenhausen ein Herbstgau -und Eröffnungsschießen durch.

1998 verstarb unser ehemaliger langjähriger 1. Vorstand Hans Engelhard.

Mit vollem Erfolg konnten wir unser erstes Weinfest am 16. Oktober 1999 feiern.

Im März 2001 fand erstmalig ein Preisschafkopfturnier im Schützenheim statt, welches sich seither größter Beliebtheit erfreut.

Verbunden mit dem Herbstgauschießen feierte der Schützenverein Bubenhausen vom 29. Oktober - 04. November 2001 sein 80 jähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde bei der Firma Durner in Memmingen eine neue schwäbische Schützentracht in Auftrag gegeben.

Am 06. März 2004 beendete Max Steck aus gesundheitlichen Gründen nach 24 Jahren seine Amtszeit als 1. Vorstand. Bei der Verabschiedung wurde er vom neu gewählten 1. Vorstand Hermann Schmid zum Ehrenvorstand ernannt. Als Erinnerung an seine Amtszeit stiftete Max Steck dem Verein eine Schützenkönigskette für unsere Luftpistolenschützen. Franz Quaschner sicherte sich als erster den Titel des Luftpistolenkönigs.

Tief betroffen mussten wir am 23. Oktober 2005 von unserem Ehrenvorstand Max Steck Abschied nehmen. Er verstarb nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren. Er war 47 Jahre engagiertes Mitglied in der Vorstandschaft unseres Vereins. Von 1961 bis 1980 war er Sportleiter und von 1980 bis 2004 1. Vorstand. Desweiteren war er von 1966 bis 1987 in der Gauvorstandschaft. Davon 15 Jahre lang Gausportleiter. 1989 wurde er Gaureferent für Körperbehinderte. Dieses Amt übte er bis 2003 aus. Außerdem war er von 1983 bis 2002 Mitarbeiter bei schwäbischen und bayerischen Meisterschaften. Er war es auch, der am Entwurf der 1. Ringlesemaschine beteiligt war. Mit dem Spatenstich zum Bau des neuen Schützenheimes ging sein lang ersehnter Wunsch nach einem eigenen Heim für die Bubenhausener Schützen in Erfüllung. Mit 2513 Arbeitsstunden investierte er die meiste Zeit für den Bau des Schützenheims. Er erhielt zahlreiche Ehrungen durch den DSB, BSSB sowie vom Bezirk Schwaben, dem Rothtalgau und dem Schützenverein "Hubertus" Bubenhausen.

Nach den rückläufigen Besuchen unseres traditionellen Weinfestes, entschloss sich die Vorstandschaft im Oktober 2010 ein Gockel -und Haxenfest durchzuführen, was bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besucht war.

Auf Anregung der Schützendamen fand am 1. Advent erstmals ein Adventskaffe für die Dorfgemeinschaft statt.

Am 15. Dezember 2010 erhielten wir unsere Vereinsfahne von der Firma Kössinger zurück, die wir anlässlich des 90 jährigen Bestehens unseres Vereines für ca. 5.800 ,- € restaurieren ließen.

Im Februar 2011 sicherten sich die Schützendamen beim Gaudamenschießen, den von unserer damaligen Gaudamenleiterin Martina Steck gestifteten Wanderpokal zum dritten Mal nach 1998 und 2004. Dieser verbleibt nun in unserem Verein.

In den vergangenen 90 Jahren waren viele unserer Schützen bei Meisterschaften und verschiedenen Wettkämpfen sehr erfolgreich und so mancher Titel konnte nach Bubenhausen geholt werden.

Neben all den sportlichen Aktivitäten und bereits erwähnten Festen veranstaltet der Verein jährlich auch noch den Schützenball, das Nikolausschießen und einen Vereinsausflug.

Unser besonderer Dank gebührt allen Verantwortlichen und Mitgliedern, allen Helfern und Gönnern, welche sich in der Vergangenheit um den Verein verdient gemacht haben und ihn all die Jahre begleitet und gestaltet haben. Sie haben den Schützenverein "Hubertus" Bubenhausen zu dem Verein in seiner heutigen Form gemacht, auf den wir zu Recht stolz sein können.

                                                                                                                  Quelle: Hubert Relovsky


Bubenhausen, im Juni 2011

Sigrid Baur, Daniela Markthaler und Markus Quaschner